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Experten warnen vor der Todes-Sekte

Das Entsetzen ist groß: Eine Todes-Sekte, die Geheimtreffen in Hamburg veranstaltet und immer mehr Menschen mit der verrückten Medizin-Ideologie eines Ryke Geerd Hamer infiziert - eine Katastrophe. Das findet die Scientology-Beauftragte Ursula Caberta. Sie beobachtet das Treiben der Hamer-Gefolgsleute seit langem mit Sorge. "Unter all den Wunderheilern ist Hamer der gefährlichste, und das sogar jetzt noch, da er im Gefängnis sitzt."



Der MOPO war es gelungen, an einer konspirativen Sitzung der Hamer-Sekte in Hamburg teilzunehmen. In dem Vortrag wurde die Existenz von Krankheiten, auch Aids, geleugnet. Das, was die Schulmedizin Krebs nennt, entstehe durch psychische Schocks. Sobald der Konflikt überwunden sei, werde der Patient von selbst gesund. Um weiter Geschäfte machen zu können, würden diese Erkenntnisse von der "jüdischen Chemo-Mafia" unterdrückt.



Dr. Michael Reusch, Präsident der Ärztekammer, sagt, Hamers Methoden hielten keiner wissenschaftlichen Prüfung stand. "Es ist eine Tragödie, dass Menschen in ihrer Verzweiflung bei einer lebensbedrohlichen Diagnose wie Krebs auf eine derartige Scharlatanerie hereinfallen."



Bereits vor zehn Jahren hatte auch die Hamburger Verbraucherzentrale (VZ) mit einem Hamer-Opfer zu tun. VZ-Patientenberaterin Charlotte Henkel: "Ein 16-jähriger Junge litt unter Knochenkrebs, und Herr Hamer riet auch ihm, die schulmedizinische Behandlung abzubrechen. Wir können nur allen Patienten raten, nicht auf das obskure Glaubenssystem Herrn Hamers zu vertrauen."

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Datum:  8.2.2006
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