Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)
ITX FAQs
Häufig gestellte Fragen zu ITX

Welchen Rat gibt die EFSA im Hinblick auf die Sicherheit von ITX?

Obwohl ITX eine Substanz, die in Lebensmitteln unerwünscht ist, es gibt aber keinen Hinweis darauf, dass Gesundheitsbedenken bei den Konzentrationen bestehen, die von dem EFSA-Gremium für Lebensmittelzusatzstoffe, Aromastoffe, Verarbeitungshilfsstoffe und Materialien, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen (AFC), berücksichtigt wurden und in dem am 7. Dezember 2005 verabschiedeten Gutachten genannt sind.
(http://www.efsa.europa.eu/science/afc/afc_opinions/1256/_en.html).

Worauf basieren die Schlussfolgerungen der wissenschaftlichen Experten des AFC-Gremiums bezüglich der Sicherheit von ITX?

Für die Sicherheitsbewertung standen nur begrenzt Daten zu Verfügung. Als das Gremium die Sicherheit von ITX bewertet hat, lagen dem Gremium außer den Genotoxizitätsstudien [1] keine weiteren Untersuchungsdaten zur Toxizität vor.

Auf der Grundlage der Genotoxizitätsstudien (insbesondere der beiden Tierstudien) kam das Gremium zu dem Ergebnis, dass es keine Hinweise dafür gibt, dass ITX eine genotoxische Wirkung hat.

Wird die EFSA im März oder April 2006 ein weiteres Gutachten veröffentlichen?

Die EFSA hat im Dezember 2005 ihr abschließendes Gutachten zu ITX abgegeben, nachdem die Sicherheitsbewertung auf der Grundlage der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Daten abgeschlossen war. Das AFC-Gremium wird weder sein Gutachten erneuten bewerten noch eine weitere Risikobewertung von ITX vornehmen, es sei denn, dass es neue Erkenntnisse gibt oder die EFSA von Risikomanagern (der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament oder von EU-Mitgliedstaaten) damit beauftragt wird.

Was ist die Rolle der EFSA im Fall von ITX und was fällt nicht in EFSAs Zuständigkeitsbereich?

Aufgabe der EFSA ist es, wissenschaftliche Gutachten zu Fragen von Risikomanagern in Bezug auf Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit zu erstellen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

Es fällt weder in EFSAs Aufgabenbereich Stoffe in Lebensmitteln zu genehmigen noch sie zu verbieten; vielmehr erteilt die EFSA auf Anfrage von Risikomanagern wissenschaftliche Beratung im Hinblick auf die Sicherheit dieser Substanzen. Die EFSA legt keine Höchstgrenzen für Substanzen fest, die in Lebensmitteln gefunden werden. Dies gilt auch für ITX. Es liegt in der Verantwortung der Risikomanager der Europäischen Kommission und der EU-Mitgliedstaaten, wenn erforderlich, entsprechende Maßnahmen, festzulegen und zu vereinbaren, wobei wissenschaftlichen Erkenntnisse und andere Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind.

 Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an:

Carola Sondermann, Senior Press Officer
Tel.: + 39 0521 036 294
E-mail: carola.sondermann@efsa.europa.eu

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit: www.efsa.europa.eu


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[1] Genotoxizität: die Eigenschaft, die DNA, das genetische Zellmaterial, zu zerstören


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