Was wir tun

Die EFSA hat die Aufgabe, sämtliche Risiken im Zusammenhang mit der Lebensmittelkette zu bewerten und zu veröffentlichen. Da die Empfehlungen der EFSA in die Politik und die Entscheidungen der Risikomanager einfließen, erfolgt ein großer Teil der Arbeit der EFSA in Reaktion auf einzelne Ersuchen nach wissenschaftlicher Beratung. Gesuche um wissenschaftliche Beurteilung erhält die EFSA von der Europäischen Kommission, vom Europäischen Parlament und von den EU-Mitgliedstaaten. Die EFSA führt auch auf eigene Initiative wissenschaftliche Arbeiten durch (sog. „self-tasking“).

Die Empfehlungen der EFSA fließen deshalb häufig in Verfahren des Risikomanagements und in politische Entscheidungen ein. Dies können Verfahren der europäischen Rechtsprechung für die Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, Entscheidungen über genehmigungspflichtige Stoffe wie Pestizide oder Lebensmittelzusatzstoffe oder die Entwicklung neuer rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen im Bereich der Ernährungsweise sein. Obwohl die EFSA an diesen Verwaltungsverfahren nicht beteiligt ist, verleihen ihre unabhängigen Empfehlungen diesen Verfahren doch ein solides wissenschaftliches Fundament.

Die EFSA möchte durch ihre Tätigkeiten im Bereich Risikokommunikation für eine Sensibilisierung sorgen und die Schlussfolgerungen aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit weiter vermitteln. Die Behörde möchte auf der Grundlage ihrer Risikobewertung und wissenschaftlichen Kompetenz allen Interessengruppen und der Öffentlichkeit eine angemessene, konsistente, korrekte und zeitnahe Kommunikation zur Lebensmittelsicherheit bieten.